Was ist ein Mauersegler?
- Der Mauersegler gehört zur Familie der Seglervögel (Apodidae) und nicht zu den Schwalben, obwohl sie vielen so ähnlich aussehen. Website über Mauersegler
Merkmale / Aussehen
- Körpergröße: etwa 16-18 cm. Fotos von Mauerseglern
- Flügelspannweite: etwa 38-48 cm, je nach Quelle.
- Gewicht: etwa 30-52 Gramm.
- Gefieder: überwiegend dunkelgrau bis dunkelbraun („nußbraun“), Kehle etwas heller, oft diffuse helle Kehle und Stirn. Jugendkleid wirkt matter. birds-online.ch+2mauersegler.com+2
- Flügel sind sehr lang und sichelförmig, der Schwanz etwas gegabelt. Beine und Füße sind sehr kurz, sie können nicht gut vom Boden aus starten.
Lebensweise
- Fast ihr ganzes Leben außerhalb der Brutzeit verbringen Mauersegler in der Luft: fressen, schlafen, paaren — das meiste davon machen sie im Flug. Sie landen nur zur Brutzeit (wenn sie brüten) oder bei extremem Wetter.
- Flugverhalten: schnelle Flügelschläge, mit langen Gleitphasen. Sie können hohe Geschwindigkeit und große Flughöhen erreichen. In Sturzflügen über 200 km/h sind möglich.
Ernährung
- Sie ernähren sich ausschließlich von Insekten und Spinnentieren, die sie im Flug fangen. Das bedeutet: Alles, was fliegt, oder zumindest in der Luft ist, kommt in Frage: Beispiele: Fliegen, Mücken, fliegende Ameisen, Blattläuse etc.
Mauersegler in NRW und im Rheinland
Beobachtungen & Bestandssituation
- Rückgang der Tiere und Sichtungen
- In Wuppertal (Talregion) wird beobachtet, dass Mauersegler „immer seltener“ werden. Gründe sind geringeres Nahrungsangebot (z. B. Insektenrückgang) und fehlende Nistplätze.
WAZ - Mauersegler werden im Tal immer seltener - In NRW gibt es Meldungen, dass der allgemeine Rückgang bei insektenfressenden Vögeln auch den Mauersegler betrifft.
WAZ+In Nordrhein-Westfalen wurden wieder weniger Vögel gezählt
- In Wuppertal (Talregion) wird beobachtet, dass Mauersegler „immer seltener“ werden. Gründe sind geringeres Nahrungsangebot (z. B. Insektenrückgang) und fehlende Nistplätze.
- Zugzeiten
- Mauersegler kehren typischerweise Ende April nach NRW zurück.
NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V. - Ab Anfang August verlassen viele Tiere das Brutgebiet wieder Richtung Winterquartier.
- Mauersegler kehren typischerweise Ende April nach NRW zurück.
- Nistplatzproblematik
- Viele alte Gebäude, Dachüberstände oder Mauerspalten, die früher Nistplätze boten, sind saniert oder abgedichtet worden. Das schließt Schlupflöcher, Spalten oder Lücken, was den Mauerseglern den Zugang verwehrt.
- Es gibt Wohnungsnot für Mauersegler in Städten wie Unna.
Presse-Service - Kreis Unna - Mauersegler haben Wohnungsnot
- Viele alte Gebäude, Dachüberstände oder Mauerspalten, die früher Nistplätze boten, sind saniert oder abgedichtet worden. Das schließt Schlupflöcher, Spalten oder Lücken, was den Mauerseglern den Zugang verwehrt.
Schutzprojekte & Maßnahmen
- NABU NRW
- Der NABU in NRW bittet Bürger um Meldungen zu Mauerseglern und Nistplätzen, z. B. in Münster.
NABU bittet um Mauersegler-Meldungen - Auch Projekte, um Nisthilfen bereitzustellen, werden durchgeführt. In Gütersloh z. B. wurden Nistkästen verschenkt, damit Bewohner die Vögel gezielt unterstützen können.
Westfalen-Blatt - Mauersegler finden in Gütersloh eine Heimat
- Der NABU in NRW bittet Bürger um Meldungen zu Mauerseglern und Nistplätzen, z. B. in Münster.
- Beispiel Rhede (Westmünsterland)
- Dort war eine Häuserreihe mit einer der größten Brutkolonien betroffen. Statt einfach abzureißen oder zu sanieren, wurde mit dem Eigentümer ein Konzept ausgearbeitet, sodass nach Umbau mehr Brutplätze zur Verfügung stehen als vorher.
Mauersegler – Artenschutz am Gebäude | Vorzeigeprojekt im Westmünsterland
- Dort war eine Häuserreihe mit einer der größten Brutkolonien betroffen. Statt einfach abzureißen oder zu sanieren, wurde mit dem Eigentümer ein Konzept ausgearbeitet, sodass nach Umbau mehr Brutplätze zur Verfügung stehen als vorher.
- Gebäudesanierung & Fassadendämmung
- Es gibt Forderungen und auch praktische Beispiele, Fassaden so zu gestalten oder zu sanieren, dass alte Einflugsmöglichkeiten erhalten bleiben oder Ersatz geschaffen wird. Zum Beispiel Einflugöffnungen / Nischen bei Dachrändern, Traufen, über 6 Meter Höhe, etc.
Westfalen-Blatt - Klimagerechte Bauweise bedroht Nistplätze
- Es gibt Forderungen und auch praktische Beispiele, Fassaden so zu gestalten oder zu sanieren, dass alte Einflugsmöglichkeiten erhalten bleiben oder Ersatz geschaffen wird. Zum Beispiel Einflugöffnungen / Nischen bei Dachrändern, Traufen, über 6 Meter Höhe, etc.
- Nisthilfen / künstliche Brutplätze
- In vielen Gemeinden und Städten werden Nistkästen oder Niststeine eingesetzt, um fehlende natürliche Niststellen zu kompensieren.
NABU - Nester für Mauersegler- und Schwalben - Wichtig: Diese Nisthilfen funktionieren besser, wenn sie in der Nähe von bestehenden Brutkolonien aufgestellt werden und der Zugang / Einflug von unten oder vorne nicht blockiert ist.
- In vielen Gemeinden und Städten werden Nistkästen oder Niststeine eingesetzt, um fehlende natürliche Niststellen zu kompensieren.
Was wirkt / was könnte helfen
Hier ein paar Maßnahmen, die sich in NRW schon teilweise bewähren oder sinnvoll wären:
- Erhalt vorhandener Nistplätze
bei Dachsanierungen, z. B. Traufbereiche, Mauerspalten. Wenn möglich, Ersatz bei Sanierungen schaffen. - Einsatz von Nisthilfen
(Nistkästen, Niststeine) – besonders effektiv in Gebieten, wo noch Brutkolonien sind. - Monitoring und Meldung:
Wenn Bürger:innen Nistplätze oder Mauersegler beobachten, sollte das gemeldet werden (z. B. beim NABU), damit man weiß, wo Bruten stattfinden und wo unterstützungsbedarf ist. - Insektenförderung:
Gärten, Grünflächen, weniger Pestizide, mehr blühende Pflanzen — je mehr Insekten, desto besser für Elternvögel und Junge. - Gesetzlicher Schutz:
In Deutschland sind Gebäude, Nist- und Brutplätze geschützt durch das Bundesnaturschutzgesetz. Bei Umbauten muss geprüft werden, ob dadurch Brutstätten beeinträchtigt werden und ggf. Ersatz geschaffen werden.
Landesverband für Vogelschutz
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Probleme mit Enten am Stadtweiher
Wenn es Probleme mit Enten am Stadtweiher gibt, rufen Sie die Enten-Hotline an.

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Tierschutzverein Erkrath sucht
Unterstützung für Wildvogelhilfe
In den letzten Tagen erreichten den Tierschutzverein Erkrath vermehrt Meldungen über scheinbar verwaiste Entenküken in Hochdahl sowie über junge Singvögel, die das Nest verlassen haben. Diese Situation verdeutlicht den dringenden Bedarf an fachkundiger Unterstützung im Bereich Wildvogelhilfe.
Der Tierschutzverein Erkrath erhält täglich Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern, die auf in Not geratene Vögel aufmerksam machen. Besonders während der Brutzeit kommt es vor, dass Singvögel flügge werden, das Nest verlassen und von ihren Eltern am Boden weiter versorgt werden. In solchen Fällen rät der Verein, die Tiere nicht zu stören, sofern keine unmittelbare Gefahr durch Katzen oder den Straßenverkehr besteht, da die Eltern ihre Jungen nur weiterhin betreuen, wenn sie nicht durch menschliche Eingriffe gestört werden. Siehe auch den Artikel in erkrath.jetzt
Aktuell fehlt dem Verein jedoch die notwendige vogelkundliche Expertise, um Wildvögel angemessen zu betreuen und zu schützen. Daher sucht der Tierschutzverein dringend nach Fachleuten oder engagierten Personen, die bereit sind, sich in die Thematik einzuarbeiten und den Verein bei Fragen zu Tauben, Enten, Singvögeln und anderen gefiederten Tieren zu unterstützen. Wildvögel sind ein wesentlicher Bestandteil des Ökosystems und tragen zur Erhaltung der natürlichen Vielfalt bei. Leider sind viele dieser Vögel durch menschliche Eingriffe, Umweltveränderungen und andere Bedrohungen gefährdet.
Interessierte Personen, die den Tierschutzverein Erkrath in dieser Angelegenheit unterstützen möchten, können sich an die
Vorsitzende Christa Becker wenden.
Kontakt ist telefonisch unter 02104 4939811
oder per E-Mail an
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aus Vereinszeitung Herbst 2024 vom Tierheim Hilden
Meisenknödel nicht in Netzen aufhängen

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Vögel sind eine vielfältige und faszinierende Gruppe von Tieren, die in Deutschland heimisch sind.
Hier sind einige wissenswerte Informationen über Vögel in Deutschland:
Artenvielfalt:
Deutschland ist Heimat für eine große Vielfalt an Vogelarten. Mehr als 500 verschiedene Vogelarten wurden in Deutschland beobachtet, darunter einheimische Arten sowie Zugvögel, die hier brüten oder auf ihrem Zugweg Station machen.
Zugvögel:
Deutschland liegt auf den Zugwegen vieler Zugvogelarten, die im Frühling aus ihren Winterquartieren in Afrika und im Süden zurückkehren und im Herbst wieder gen Süden ziehen. Zugvögel wie Störche, Kraniche, Schwalben und viele Singvogelarten bereichern den Himmel während ihrer Zugzeiten.
Brutvögel:
In Deutschland brüten viele Vogelarten, darunter bekannte Arten wie Amseln, Meisen, Rotkehlchen, Singdrosseln, Buchfinken und viele weitere. Sie bauen ihre Nester in Bäumen, Sträuchern, Felsen oder auch in Gebäuden.
Schutzgebiete:
Deutschland verfügt über eine Vielzahl von Schutzgebieten, die speziell für den Schutz und Erhalt von Vogelarten eingerichtet wurden. Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservate und Vogelschutzgebiete bieten wichtige Lebensräume für eine Vielzahl von Vögeln.
Vogelbeobachtung:
Vogelbeobachtung oder Birdwatching erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Es gibt viele Naturschutzgebiete und spezielle Beobachtungsstationen, von denen aus man Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten kann.
Bedrohte Arten:
Obwohl Deutschland eine reiche Vogelvielfalt aufweist, sind einige Vogelarten bedroht oder gefährdet. Dazu gehören beispielsweise der Steinkauz, der Ortolan, der Seggenrohrsänger und der Braunkehlchen. Der Schutz und Erhalt dieser gefährdeten Arten ist ein wichtiges Anliegen des Naturschutzes.
Singvogelarten:
Deutschland ist bekannt für seine Vielfalt an Singvögeln. Zu den bekannten Singvogelarten gehören Nachtigall, Zaunkönig, Pirol, Blaumeise, Kohlmeise und viele weitere. Sie bereichern die Landschaft mit ihrem melodischen Gesang.
Vogelschutz:
In Deutschland gibt es verschiedene Organisationen und Vereine, die sich für den Schutz von Vögeln einsetzen, wie beispielsweise der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV). Diese Organisationen führen Projekte zur Förderung des Vogelschutzes durch, bieten Informationen und setzen sich für den Erhalt von Lebensräumen ein.
Vögel sind nicht nur eine wichtige Komponente der Natur, sondern auch faszinierende Lebewesen, die unsere Umwelt mit ihrem Gesang und ihrer Anwesenheit bereichern. Es ist wichtig, ihre Lebensräume zu schützen und zu erhalten, um ihre Zukunft und die Vielfalt der Vogel.
Die Gesundheitsvorsorge für Vögel in Deutschland
Hier sind einige Aspekte der Gesundheitsvorsorge für Vögel:
Artgerechte Haltung:
Eine artgerechte Haltung ist grundlegend für die Gesundheit von Vögeln. Dazu gehört eine ausreichend große Voliere oder Käfig mit ausreichend Platz zum Fliegen, eine geeignete Ernährung, sauberes Wasser, geeignete Sitzstangen und Versteckmöglichkeiten sowie die Möglichkeit zur Beschäftigung und zum Spielen.
Gesunde Ernährung:
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist entscheidend für die Gesundheit von Vögeln. Sie sollten mit hochwertigem Vogelfutter, das den spezifischen Bedürfnissen ihrer Art entspricht, gefüttert werden. Ergänzende Früchte, Gemüse und gelegentlich geeignete Proteinquellen wie Insekten oder Ei können ebenfalls Bestandteil ihrer Ernährung sein.
Sauberes Wasser:
Frisches und sauberes Wasser sollte immer für die Vögel zur Verfügung stehen. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden, um Verunreinigungen zu vermeiden. Vogeltränken und Badegelegenheiten können zur Förderung des natürlichen Verhaltens beitragen und die Gesundheit der Vögel unterstützen.
Tierärztliche Untersuchungen:
Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sind wichtig, um die Gesundheit der Vögel zu überwachen und frühzeitig potenzielle Krankheiten zu erkennen. Ein vogelkundiger Tierarzt kann eine gründliche Untersuchung durchführen, Impfungen verabreichen und bei Bedarf weitere diagnostische Tests durchführen.
Hygiene:
Eine gute Hygiene ist essenziell, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Käfige, Volieren und Zubehör sollten regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Futter- und Wasserschalen sollten täglich gereinigt werden, um Verunreinigungen zu vermeiden.
Parasitenkontrolle:
Die regelmäßige Kontrolle und Behandlung von Parasiten wie Milben, Läusen und Würmern ist wichtig, um die Gesundheit der Vögel zu erhalten. Tierärzte können geeignete Behandlungsmethoden empfehlen und dabei helfen, Parasitenbefall zu verhindern oder zu bekämpfen.
Stressreduktion:
Stress kann sich negativ auf die Gesundheit von Vögeln auswirken. Es ist wichtig, eine ruhige und stressfreie Umgebung für die Vögel zu schaffen. Dazu gehört auch der Verzicht auf laute Geräusche, giftige Substanzen und unnötige Störungen.
Es ist ratsam, sich bei Fragen zur Gesundheitsvorsorge für Vögel an einen vogelkundigen Tierarzt oder an Fachleute in spezialisierten Vogelvereinen oder -organisationen zu wenden. Diese können individuelle Ratschläge und Empfehlungen für die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Vogelarten geben.
Tierarztpraxis Pieper in Leverkusen-Rheindorf 
Hier erfahren Sie u.a. verschiedenes über
- Gesundheitsvorsorge
- Umweltgestaltung
- Tierarztbesuch
- Notfälle
- Befiederungsstörungen
- Füttern von Papageien
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